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Old 25-05-2009, 13:17
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Redbull Cola droht ein bundesweites Verbot

In Redbull Cola konnten wohl tatsächlich Spuren von Kokain gefunden werden. Diese sind zwar so gering das sie wahrscheinlich irrelevant sind, aber dies verstoße dennoch gegen das BtmG und die Lebensmittelrechtlichen Verordnungen.
Der Hersteller widerspricht scharf, es wird zwar ein Extrakt aus Cocablättern verwendet, dieses wurde aber entgiftet. Dieses Extrakt wird wohl in vielen Lebensmitteln in Europa und den USA eingesetzt. Und wurde auch für den Konsum zugelassen.
Nichts desto trotz haben schon einige Bundesländer ein Verkaufsstopp eingeleitet.
Hier gehts zum vollständigen Artikel:
http://www.welt.de/wirtschaft/articl...en-Kokain.html

Wie ich gerade auch entdeckt habe, wird auch in Österreich über ein Verbot nachgedacht, sei aber noch nicht entschieden. Hier bezieht aber Bernhard Zainer von der Lebensmittelkontrolle Stellung:
Quote:
Keine Entscheidung zu Red-Bull-Cola-Verbot
Für einiges Aufsehen haben Spuren von Kokain im Mischgetränk Red Bull Cola gesorgt. In mehreren deutschen Bundesländern wurde der Verkauf verboten. Die Entscheidung über ein Verkaufsverbot steht in Österreich noch aus.

Lebensmittelkontrolle: "Ein Fall unter Vielen"
Die Entscheidung über ein Verbot hängt vom Urteil der Agentur für Ernährungssicherheit in Wien ab. Sie muss klären, ob Red-Bull-Cola gefährlich ist oder nicht.

Bei der Gefährlichkeit von Kokain ist es kein Wunder, dass der Fall Red-Bull-Cola Wellen schlägt. Verdachtsfälle wie den jetzigen gebe es aber viele, sagt Bernhard Zainer von der Lebensmittelkontrolle im Amt der Vorarlberger Landesregierung.

Verfeinerte Analyse erhöht Verdachtsfälle
Etwa 1.000 mal pro Jahr werde geprüft, ob ein Lebensmittel gefährlich ist oder nicht. Bernhard Zainer weist auch darauf hin, dass die Untersuchungsmethoden immer schärfer werden.

Würde man einen Würfel Zucker im Bodensee auflösen und gut verteilen, dann wäre der Zucker durch Ziehen einer Wasserprobe nachweisbar.

Mit derart genauen Analysemethoden werden laut Zainer in Lebensmitteln auch geringfügigste Spuren von theoretisch gefährlichen Stoffen gefunden, in so kleiner Konzentration, dass nicht klar sei, ob das überhaupt eine Bedeutung hat - es gebe also keinen Grund, wegen so einer Überprüfung in Panik zu verfallen.

Handel wartet ab
Und auch der Handel wartet noch zu. Bei Spar etwa steht Red Bull Cola noch in den Regalen, so Sprecher Martin Fenkart. Die Qualitätssicherung schaue sich an, ob Spar den Verkauf allenfalls freiwillig einstellt.
http://vorarlberg.orf.at/stories/364200/
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