Die Drogen wurden von einem 43 Jahre alten Händler aus dem Landkreis Bad Segeberg weltweit vertrieben. Dem Mann, der festgenommen wurde, droht eine mehrjährige Haftstraße.
Der Hamburger Zoll hat in der Nähe von Norderstedt 1,7 Tonnen nicht zugelassener Arzneimittel und Betäubungsmittel beschlagnahmt. Darunter sind auch bewusstseinsverändernde Drogen, die auch zum Tod führen können, so der Zoll.
Die Drogen wurden von einem 43 Jahre alten Händler aus dem Landkreis Bad Segeberg weltweit vertrieben. Dem Mann, der festgenommen wurde, droht eine mehrjährige Haftstraße.
Auf die Spur des 43-Jährigen kamen die Hamburger Zollfahnder bereits Mitte vergangenen Jahres durch Erkenntnisse des schleswig-holsteinischen Landesamtes für soziale Dienste: Der Händler hatte das Betäubungsmittel „Salvia Divinorium“ (Zaubersalbei) und andere nicht zugelassene Arzneimittel im Internet zum Kauf angeboten.
Bei der Durchsuchung der Wohnung und der Geschäftsräume des Dealers im Oktober wurden dann fast 300 verschiedene Präparate mit einem Gesamtgewicht von mehr als 1,7 Tonnen beschlagnahmt. Darunter sind auch fünf Drogen, die Bestandteil der mittlerweile verbotenen Modedroge „Spice“ sind.
Der Zoll vermutet, dass der 43-Jährige „Spice“ selbst hergestellt und vertrieben hat. Entsprechende abgepackte Beutel mit der Aufschrift „Almdröhner“, „Alpendröhner“ und „Spice Egypt“ wurden sichergestellt.
Aktualisiert am 10. Februar 2009 um 11:48
http://www.abendblatt.de/daten/2009/02/10/1043408.html