DXM
Strukturformel

Chemische Daten Name (IUPAC) ((+)-3-methoxy-17-methyl-(9α,13α,14α)-morphinan) Andere Namen DXM, Dex Summenformel C18H25NO Molekulare Masse 271,2 g/mol Schmelzpunkt 123 °C (hydrobromid) CAS 125-69-9 SMILES CN1CCC23CCCCC2C1CC4=C3C=C(C=C4)OC lethale Dosis > 20mg/kg rechtlicher Status Apothekenpflichtig DXM ist eine gebräuchliche Abkürzung für
Dextromethorphan, einem Morphinan das zur Behandlung von Reizhusten eingesetzt wird. In der Praxis wird dafür aber immer noch eher Codein eingesetzt.
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HWZ: 3,5h
Übliche Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von Reizhusten
Wechselwirkungen: MAO-Hemmer: Erregungszustände und hohes Fieber sowie Veränderung von Atmungs- und Kreislauffunktionen. Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem: gegenseitige Wirkungsverstärkung (Infos bzgl. Ratiopharm Hustenstiller, Quelle:
www.roteliste.de)
Durch Überdosierungen wird der gesuchte psychotrope Effekt mit z.T. halluzinogener Wirkung erreicht. Die Wirkung manifestiert sich in den bis heute gemeldeten Fällen meistens in Form von leichten Symptomen des Zentralnervensystems wie Somnolenz, Verwirrung, unkoordinierte Bewegungen, Agitation, seltener Halluzinationen. Auch wurden recht häufig eine Pulsbeschleunigung, erweiterte Pupillen und Erbrechen beobachtet. Neben diesen relativ problemlosen Vergiftungssymptomen kann es aber in einigen Fällen zu schweren Verläufen mit Koma, Krämpfen und massivem Blutdruckanstieg kommen. Als schwere Komplikationen können aber auch Muskelschädigungen und Psychosen auftreten.
DXM und MDMA sind kontraindikatorisch. Das heisst, wenn sie zusammen konsumiert werden, koennen sie zu lebensgefährdenden Situationen führen. Beide Substanzen werden durch das selbe Leberenzym (CYP-2D6) metabolisiert. Auch in Kombination mit anderen Amphetaminen (Amphetamin, Methamphetamin, Ephedrin, etc.) bzw. Phenethylaminen (2C-I, Meskalin, etc.) ist höchste Vorsicht geboten.
siehe Links
Von "
http://www.drogen-forum.com/wiki/index.php/DXM