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Inspektion: Verkauf von Paddos kann weitergehen
Inspektion: Verkauf von Paddos kann weitergehen
DEN HAAG - Das Verbot des Verkaufs von getrockneten Paddos lässt jegliche Grundlage vermissen. Es gibt keinerlei Gründe, die Pilze mit halluzinogener Wirkung zu verbieten, meint die Inspektion für die Gesundheitssorge (IGZ).
Der Verkauf von getrockneten Paddos ist zur Zeit in den Niederlanden verboten. Der Standpunkt der Inspektion geht aus einem Brief hervor, der in Besitz dieser Zeitung ist. Der Brief wird heute als Beweismittel bei der Behandlung einer höheren Berufung vor dem Gerichtshof in Den Bosch benutzt. Die Berufung wurde von einem Paddogrosshandel, De Sjamaan aus Arnheim, angestrengt. De Sjamaan protestiert gegen ein Urteil des Gerichts in Breda aus dem Februar 2003, in dem ein Vertreter des Grosshandels verurteilt wurde, weil er beim Transport von Paddos erwischt wurde.
In dem Brief vom 15. April betont der Seniorinspektor für Opiumgesetzangelegenheiten, W. Best, dass Paddos nicht unter das Opiumgesetz fallen. Er schreibt, dass er mit dem mit dem International Narcotics Control Board (INCB), einer von den Vereinten Nationen finanzierte Organisation, die die Einhaltung der Drogenverträge befördert, völlig einig ist, dass Paddos nicht unter die internationalen Drogenverträge fallen. Best vergleicht das Verbot von Paddos mit einem Verbot für Stuhlbeine.
Seit einem Urteil der Hohen Rates in 2002 sind in den Niederlanden getrocknete Paddos verboten. Smartshops, die ihren Umsatz zu einem grossen Teil mit den Paddos bestreiten, haben wiederholt gegen dieses Urteil protestiert. Die Paddoverkäufer betonen, dass Paddos von selbst schnell trocknen, wenn sie an der Luft liegen.
"Die Justiz beschäftigt sich mit völlig unsinnigen Dingen, indem die Smartshop stürmt und Paddos beschlagnahmt", sagt Ananda Schouten, Direktor des Grosshandels De Sjamaan. "Die Richter in Breda hält frische Paddos für das gleiche, wie getrocknete Pilze, weil sie von selbst trocknen. Das ist ziemlich schräg."
Das Gesundheitsministerium betont, aus dem Munde eines Sprechers, dass die Urteile des Hohen Rates zählen, nicht die Meinung seiner eigenen Inspektion. "Die Inspektion hat das Recht auf eine Meinung, aber der Hohe Rat hat ein deutliches Urteil gefällt, dass auch gut zu handhaben ist. Frisch oder nicht frisch, darum geht es. Erst wenn der Hohe Rat eine anders Urteil fällt, ändert sich auch die Politik
Last edited by Paracelsus; 31-12-2007 at 18:27.
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